Bade-Stadt

   Wasser zum Baden – ein privater Konsumgegenstand der modernen Gesellschaft – war früher ein Zeichen von Luxus und Lebensfreuden und damit verbunden für ein breites Publikum nur in einem öffentlichen städtischen Kontext denkbar.

   

   Wasser zum Baden – ein Zeichen von Überfluss in der traditionellen europäischen Kultur – wird heute in privaten Wohnungen konsumiert.

   Wasser zum Baden wird daher in der Stadt nicht mehr öffentlich angeboten. Davon zu unterscheiden sind Sportzentren, Thermal- sowie Spaßbäder, die nicht des städtischen Kontextes bedürfen. Sie werden bevorzugt mit Parkplätzen umgeben oder inmitten einer beschaulichen Kurparklandschaft aufgesucht.

   

   Das Seminar lotet die Sinnhaftigkeit von Quellen in der Stadt aus. Dazu wird die Kulturgeschichte des Badens untersucht, mit dem Ziel ein Kaleidoskop von Assoziationen zum Wasser auszulösen. Die Seminarbeiträge werden bereits Anfang Mai vorliegen und dienen der Dokumentation des B4-Moduls.

donnerstags 9:00 bis 16:00 Uhr, Ausgabe: 07.04.2017, 9:00 Uhr, Bibl. AGes, Regeltermine: ab 13.04.2017, Abgabe: 04.05.2017
BA: WPF zu B4
Bild: Lehrstuhl
Lehrstuhl