Die Zukunft einer Kirche

   Die Gemeindefusionen im Bistum Aachen haben zur Folge, dass in Zukunft nicht alle kirchlich genutzten Gebäude dauerhaft von den Gemeinden instand gehalten werden können. Hiervon betroffen ist auch die Kirche St. Johannes in Merkstein – 1961–62 von dem Kirchenbaumeister Emil Steffann errichtet –, für die im Rahmen des M2-Projektes Konzepte zur Weiternutzung, Teilnutzung oder auch Umnutzung entwickelt werden sollen.

   Das zweisemestrige Projekt gliedert sich in drei Phasen: Am Anfang steht die wissenschaftliche Dokumentation des architekturhistorisch bedeutenden Kirchenbaus. Eine Bauaufnahme und die Auswertung von Archivalien, u.a. im Archiv des DAM in Frankfurt, bilden die Grundlage für die daran anschließende Entwicklung individueller Nutzungskonzepte. Das zweite Semester schließlich ist der detaillierten Ausarbeitung der Entwürfe gewidmet.

   Die intensive wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Objekt zu Beginn hat zum Ziel, die charakteristischen Eigenarten des Kirchenbaus derart zu verinnerlichen, dass sie auch nach der Transformation noch erfahrbar sind.

Betreuungen dienstags 10.00 - 17.00 Uhr, Bibliothek Architekturgeschichte
Sondertermine vom 06. - 09.11.17 und 20. - 24.11.17
Beginn: 10.10.2017, 14.00 Uhr, Bibliothek Architekturgeschichte
MA:
Entwurf M2.1
Bild: © Lehrstuhl
© Lehrstuhl