Emil Steffann
Gebaute Einfachheit

   Materialgerecht, konstruktionsgerecht, ortsgerecht, sinngerecht – Emil Steffanns Überzeugung, dass Architektur aus der Wahrheit des Materials, der Logik der Konstruktion, den Bedingungen des Ortes und dem Sinn der Aufgabe hervorgeht, ist auch heute noch von großer Aktualität. Seine Architektur folgte keiner zeitgebundenen Mode, stattdessen sind seine archetypischen Bauformen zugleich in der Tradition verhaftet und überzeitlich gültig.

   Im Rahmen des ergänzenden Moduls zum M2-Entwurf „Zukunft einer Kirche – Visionen und Konzepte für St. Johannes in Merkstein“ wird das architektonische Gesamtwerk des Architekten Emil Steffann anhand ausgewählter Beispiele systematisch aufgearbeitet. Dargestellt werden die Ergebnisse in Form von aussagekräftigen Plakaten und einheitlichen Modellen, die als Grundlage für eine Ausstellung zum Werk des Architekten im Herbst 2018 dienen sollen.

dienstags 15.30 - 17.00 Uhr
Beginn: 10.10.2017, 15.00 Uhr, Bibliothek Architekturgeschichte
MA:
erg. Modul zu M2.1
Bild: © Lehrstuhl
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