Kirchenburgen in Siebenbürgen

   Im Rahmen des Seminars werden wir Kirchenburgen in Siebenbürgen (Rumänien) betrachten, welche seit Mitte des 12. Jahrhunderts bishin zur Neuzeit durch die dort angesiedelten Siebenbürger Sachsen als Verteidigungsbauten gegen Einfälle der Mongolen und Osmanen errichtet wurden.

   Bestehende Kirchbauten erfuhren zahlreiche Um-/Anbauten und Erweiterungen. Sie dienten somit als „Keimzellen“ der letztendlich multifunktionalen Kirchenburgkomplexe, die in Angriffszeiten die gesamte Dorfgemeinde zu beherbergen und zu beschützen vermochten. Die topographische und strategische Position sowie die Anwendung verschiedenster architektonischer (Wehr-)Elemente führt zu Varianz von Typologie und Form, die es zu analysieren gilt.

   Darüber hinaus besteht fakultativ im Frühjahr die Möglichkeit, an einer Reise nach Siebenbürgen teilzunehmen, wo wir den Städten, Burgen und Landschaften, die wir im Seminar betrachtet haben, realiter begegnen werden.

Mi. 15:15-16:45 Uhr, Beginn 10.10.2012
Lehrstuhl-Bibliothek R 229
BA: Wahlmodul