Um 1100

   Durch die Verschmelzung verschiedenster regionaler und überregionaler Einflüsse entwickelte sich Burgund zu einem der geistigen und kulturellen Zentren im hochmittelalterlichen Frankreich. Als einen der wichtigsten Ausgangspunkte dieser facettenreichen Entwicklung lässt sich die ehemalige Benediktinerabtei Cluny identifizieren, deren ambitioniertes Bauprogramm zahlreiche Konkurrenzunternehmen anregte. In der Folge entstanden in der gesamten Region und darüber hinaus mehrere hundert Kirchen, Kapellen, Kathedralen und Abteien. Alle diese Bauwerke werden durch einen außergewöhnlichen Reichtum und eine unglaubliche Vielfalt in ihrer Architektur gekennzeichnet. Und genau diesen Reichtum und diese Vielfalt gilt es im Seminar zu betrachten. Dabei soll der Versuch unternommen werden, bestimmte Entwicklungslinien aufzuzeigen, die durch eine Verschmelzung unterschiedlicher Einflüsse die burgundische Romanik bis heute prägen und sowohl Sakral- als auch Profanbauten in ihrer Gestalt bestimmen.

Mi. 15.00 - 16.30 Uhr, Beginn: 13.04.2011
Lehrstuhl für Baugeschichte R116
max. 20 Teilnehmer
BA:Wahlmodul
MA:WM
DPO:2P, 3P, PF