Dr.-Ing. Caroline Helmenstein

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Studium der Architektur an der RWTH Aachen, Diplom 2007. 2008–2013 Lehr- und Forschungstätigkeit als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Baugeschichte der RWTH Aachen, Prof. Dr. Jan Pieper. Mitarbeit im DFG-Forschungsprojekt „Die Hochkorridore von Sabbioneta“. Seit 2014 Lehr- und Forschungstätigkeit als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Architekturgeschichte der RWTH Aachen, Prof. Dr. Anke Naujokat. 09/2014 Abschluss der Promotion zum Dr.-Ing. an der Fakultät für Architektur der RWTH Aachen, Thema der Dissertation: „Holzgesimse der Renaissance in Italien und Spanien. Untersuchung zu Herkunft und Baugeschichte des Holzgesimses am Palazzo del Giardino in Sabbioneta“. SS 2015 Lehrauftrag an der Hochschule Biberach, Vertretung der Vorlesung „Baugeschichte“ von Prof. Dr. Susanne Traber. SS 2016 Lehrauftrag an der Hochschule Biberach, Übung „Methoden der Bauaufnahme und Baudokumentation“.

Forschungsschwerpunkte/-interessen
– Architektur und Baugeschichte der herzoglichen Bauten in Sabbioneta (Lombardei), einer „Idealstadt“ des 16. Jahrhunderts
– Villen, Casini und Landhäuser des 16. Jahrhunderts in Italien (Typologie und Architektur)
– Kirchenbau im 20. Jahrhundert
– Die Architektur der 1980er Jahre



Aktuelle Forschungsprojekte
Villa – Casino – Palazzina. Neuinterpretation von Architektur und Typologie des Villenbaus in der Renaissance
Das Forschungsprojekt hat zum Ziel, die unterschiedlichen Ausprägungen innerhalb der Typologie der Renaissancevilla anhand prototypischer Beispiele zu untersuchen, die Zweckbestimmung der unterschiedlichen Villentypen zu klären und somit letztlich die Typologie der Villa – ein Thema, zu dem vermeintlich schon alles geschrieben wurde – aus gänzlich neuer Perspektive zu betrachten.
Im Italien der Renaissance wird das nach antikem Vorbild etablierte Villenbauprogramm in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts um ein neues Villenideal ergänzt. Es lässt sich im Verlauf der Entwicklung des Villenbaus der Renaissance beobachten, dass die Villen, die in Ergänzung zum Stadtpalast dem Rückzug und der Erholung von den alltäglichen Geschäften dienten, in immer geringerer Entfernung zu den Städten errichtet wurden, bis villenähnliche Aufenthaltsorte als innerstädtisches Landhaus – „casino“ – inmitten weitläufiger, am Rande der Stadt gelegener „horti“ sogar Einzug in die Städte selbst fanden.
Die neuen innerstädtischen „casini“ ersetzten die vorstädtischen Villen jedoch nicht, sondern wurden in Ergänzung zu diesen errichtet, so dass es für Wohlhabende nicht unüblich war, über den repräsentativen Stadtpalast hinaus mehrere Villen und villenähnliche Gebäude unterschiedlicher Zweckbestimmung zu besitzen, die je nach Anlass und Jahreszeit aufgesucht wurden – eine Baupraxis, die bisher nicht systematisch untersucht wurde.



Das Oval im Kirchenbau des 20. Jahrhunderts



Baudokumentation der katholischen Kirche St. Engelbert in Köln-Riehl (1930–32, Dominikus Böhm) [gemeinsam mit Dr.-Ing. Daniel Buggert]



Mitgliedschaften
seit 2014 Koldewey-Gesellschaft, Vereinigung für baugeschichtliche Forschung e.V.

Pieper, Jan u.a. (Hrsg.): Atlasband (Sabbioneta. Herrschaftliche Architektur einer Idealstadt der Renaissance, Bd. 7). [Im Erscheinen]

„Holzgesimse der Renaissance in Nordostspanien. Die Aneignung italienischer Renaissanceformen in der aragonesischen Architektur des 16. Jahrhunderts“, in: Mitteilungen der Carl Justi-Vereinigung 2016. [Zur Veröffentlichung eingereicht]

Holzgesimse der Renaissance in Italien und Spanien. Untersuchung zu Herkunft und Baugeschichte des Holzgesimses am Palazzo del Giardino in Sabbioneta (Teil 1: Text, Teil 2: Abbildungen und Zeichnungen), Diss., Aachen 2014.
(Link: http://publications.rwth-aachen.de/record/445001/files/5187.pdf)

„Ruhe und Reflexion. Besucherhof der Abtei Averbode in Scherpenheuvel-Zichem (B)“, in: db Deutsche Bauzeitung 4 (2014), S. 50–55.

Pieper, Jan u.a. (Hrsg.): Messen – Zeichnen – Verstehen. Eine kritische Retrospektive auf Themen, Methoden und Trouvaillen der Baugeschichte von Jan Pieper und seinen Mitarbeitern an der TU Berlin und der RWTH Aachen (1983–2013), Ausstellungskatalog, Aachen/Berlin 2013. (Mitherausgeberin und -autorin)

„Das Museum Plagiarius in Solingen“, in: archimaera 2 (2009), S. 91–96.



Wissenschaftliche Vorträge und Poster
13. November 2015: „Der Palazzo del Giardino in Sabbioneta: Vom Schutzbau zum Gartenpalast – Bauphasenbestimmung durch Bauforschung“; Vortrag im Rahmen der Wissenschaftsnacht der RWTH Aachen, 13.11.2015.

6. November 2015: „Das Holzgesims des Palazzo del Giardino in Sabbioneta – Von der Detailbetrachtung zu einer neuen Sichtweise auf die Baugeschichte“; Vortrag auf der internationalen wissenschaftlichen Tagung „Bauforschung im Dialog – Erforschen, Erhalten und Erläutern von Welterbestätten“, RWTH Aachen, 5.–7.11.2015.

23. April 2015: „Holzgesimse der Renaissance in Italien und Spanien“; Poster im Rahmen der Posterausstellung der Doktoranden zur Jahresausstellung der Fakultät für Architektur der RWTH Aachen, 23.–26.04.2015.

24. März 2015: „Holzgesimse der Renaissance in Italien und Spanien. Das Holzgesims des Palazzo del Giardino in Sabbioneta – Ergebnis eines zweifachen Formtransfers“; Posterpräsentation auf dem Forum „Kunst auf der Iberischen Halbinsel und in Iberoamerika“, XXXIII. Deutscher Kunsthistorikertag, Universität Mainz, 24.–28.03.2015.
28. Februar 2015: „La ricerca storica come contributo alla conservazione. L’esperienza di Sabbioneta“; Vortrag in italienischer Sprache auf dem Convegno Internazionale di Studi „Spazi pubblici e paessaggi urbani ereditati“, Mantua und Sabbioneta, 27.–28.02.2015.

SS 2017

WS 16/17

SS 2016

WS 15/16

SS 2015

WS 14/15

SS 2014

WS 13/14

SS 2013

WS 12/13

SS 2012

WS 11/12

SS 2011

WS 10/11

Forschungsschwerpunkte/-interessen
– Architektur und Baugeschichte der herzoglichen Bauten in Sabbioneta (Lombardei), einer „Idealstadt“ des 16. Jahrhunderts
– Villen, Casini und Landhäuser des 16. Jahrhunderts in Italien (Typologie und Architektur)
– Kirchenbau im 20. Jahrhundert
– Die Architektur der 1980er Jahre



Aktuelle Forschungsprojekte
Villa – Casino – Palazzina. Neuinterpretation von Architektur und Typologie des Villenbaus in der Renaissance
Das Forschungsprojekt hat zum Ziel, die unterschiedlichen Ausprägungen innerhalb der Typologie der Renaissancevilla anhand prototypischer Beispiele zu untersuchen, die Zweckbestimmung der unterschiedlichen Villentypen zu klären und somit letztlich die Typologie der Villa – ein Thema, zu dem vermeintlich schon alles geschrieben wurde – aus gänzlich neuer Perspektive zu betrachten.
Im Italien der Renaissance wird das nach antikem Vorbild etablierte Villenbauprogramm in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts um ein neues Villenideal ergänzt. Es lässt sich im Verlauf der Entwicklung des Villenbaus der Renaissance beobachten, dass die Villen, die in Ergänzung zum Stadtpalast dem Rückzug und der Erholung von den alltäglichen Geschäften dienten, in immer geringerer Entfernung zu den Städten errichtet wurden, bis villenähnliche Aufenthaltsorte als innerstädtisches Landhaus – „casino“ – inmitten weitläufiger, am Rande der Stadt gelegener „horti“ sogar Einzug in die Städte selbst fanden.
Die neuen innerstädtischen „casini“ ersetzten die vorstädtischen Villen jedoch nicht, sondern wurden in Ergänzung zu diesen errichtet, so dass es für Wohlhabende nicht unüblich war, über den repräsentativen Stadtpalast hinaus mehrere Villen und villenähnliche Gebäude unterschiedlicher Zweckbestimmung zu besitzen, die je nach Anlass und Jahreszeit aufgesucht wurden – eine Baupraxis, die bisher nicht systematisch untersucht wurde.



Das Oval im Kirchenbau des 20. Jahrhunderts



Baudokumentation der katholischen Kirche St. Engelbert in Köln-Riehl (1930–32, Dominikus Böhm) [gemeinsam mit Dr.-Ing. Daniel Buggert]



Mitgliedschaften
seit 2014 Koldewey-Gesellschaft, Vereinigung für baugeschichtliche Forschung e.V.