Dr. phil. Heide Klinkhammer

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Geboren 1952 in Aachen, Schulbildung bis zur Mittleren Reife an St. Ursula Aachen, 1969, Dolmetscherseminar Daniel Aachen. Anschließend Fremdsprachenkorrespondentin bei Misereor. Abendgymnasium Aachen, Abitur Dezember 1975. Studium der Kunstgeschichte, Baugeschichte, Geschichte an der RWTH Aachen und in Rom, Biblioteca Hertziana. Promotion 1989 bei Prof. Dr. phil. Hans Holländer zum Thema: Schatzgräber, Weisheitssucher und Dämonenbeschwörer. Die motivische und thematische Rezeption des Topos der Schatzsuche in der Kunst zwischen dem 15. und 18. Jahrhundert. Seit 1990 an der Architekturfakultät beschäftigt, zunächst im Lehrstuhl und Institut für Kunstgeschichte, seit 1992 am Lehrstuhl für Baugeschichte und Denkmalpflege (heute Lehrstuhl für Architekturgeschichte) der RWTH Aachen. Seit 1993 verheiratet mit Wilhelm Schirrmann-Klinkhammer.
Neben meiner beruflichen Haupttätigkeit als Geschäftsführerin des Prüfungsausschusses (seit 1998) bin ich in meiner Seele weiterhin Kunst- und Architekturhistorikerin am Lehrstuhl für Architekturgeschichte.

Forschungsschwerpunkte/-interessen
– Toposforschung und Bildwissenschaft
– Kulturelles Gedächtnis
– Mnemonik und Zeichensysteme, die in Kunst und Architektur auszumachen sind
– Ägyptenrezeption seit der Antike – Rezeption hermetischer Philosophie in Kunst und Kultur
– Wallfahrts- und Pilgerwesen vor dem Hintergrund der politischen Nutzbarmachung religiöser, mythischer und magischer Traditionen mit Kunst und Architektur als manipulativen Medien

Der Topos der Schatzsuche: Raubgräber, Weisheitssucher und Dämonenbeschwörer. In: Raubgräber – Schatzgräber. Begleitband zur Ausstellung ‘Raubgräber – Schatzgräber’ im Museum Biberach, 11. Oktober 2008 bis 8. Februar 2009, [Hrsg. Frank Brunecker], Stuttgart 2008, S. 64-87.

Der Topos vom Weisheitsschatz : der thronende Alte im Grabe mit der Offenbarungsschrift.
In: Konferenzpublikation: Vom Umgang mit Schätzen: Internationaler Kongress; Krems an der Donau 28. bis 30. Oktober 2004,[Hrsg. Elisabeth Vavra …], Wien 2007, S. 213-231.

Im Berg der Heiligtümer : die Grotta di San Michele in Olevano sul Tusciano. In: Werk, Bauen + Wohnen, 91(4), 2004, S. 42-50.

Katalogbeiträge zu: Johann Daniel Mylius, Antidotarium Medico, Frankfurt a.M. 1620,
Heinrich Khunrath, Amphitheatrum Sapientiae, Hanau 1609,
Michael Maier, Examen Fucorum, Frankfurt a.M. 1617,
Konrad Schueler, Johann Eckel, Ordentlicher Begriff der Chimischen Kunst von dem Lapide Philosophorum, Kassel 1611.
In: Moritz der Gelehrte: ein Renaissancefürst in Europa; Lemgo, Weserrenaissance-Museum Schloß Brake, 19. Oktober 1997 – 1. Februar 1998; Kassel, Staatliche Museen Kassel, Orangerie, 6. März 1998 – 31. Mai 1998, [Hrsg. von Heiner Borggrefe] Eurasburg 1997.

Magie – Architektur. In: Bauwelt 87(7), 1996, S. 314-319.

Gedächtniskunst und magische Kreise. In: Regel und Ausnahme. Festschrift für Hans Holländer /Heinz Herbert Mann/Peter Gerlach (Hrsg.). Aachen; Leipzig; Paris: Thouet, 1995, S. 111-129.

Schatzgräber, Weisheitssucher und Dämonenbeschwörer: Die motivische und thematische Rezeption des Topos der Schatzsuche in der Kunst vom 15. bis 18. Jh. [Studien zur profanen Ikonographie / 3.] Berlin 1992 (Diss. RWTH).

Kunst und Natur, Produktion und Rezeption. Kunsttheorien im 18. Jahrhundert, in: Kritische Berichte. 14 (1), 1986, S. 27-44.

Forschungsschwerpunkte/-interessen
– Toposforschung und Bildwissenschaft
– Kulturelles Gedächtnis
– Mnemonik und Zeichensysteme, die in Kunst und Architektur auszumachen sind
– Ägyptenrezeption seit der Antike – Rezeption hermetischer Philosophie in Kunst und Kultur
– Wallfahrts- und Pilgerwesen vor dem Hintergrund der politischen Nutzbarmachung religiöser, mythischer und magischer Traditionen mit Kunst und Architektur als manipulativen Medien